GC77777 – ein Blick zurück

GC77777 – ein Blick zurück

Nun neigt es sich also schon dem Ende entgegen, das erste Hamburger Gigaevent. Gestern abend schien es noch so, als würde es ein Schuss in den Ofen werden. Beim Vorabevent, bei dem Tickets und Swag für Vorbesteller ausgeteilt wurden, machte sich schnell Unmut in den sozialen Netzwerken breit, stundenlanges Anstehen in Verbindung mit Hamburger Wetter trübte bei so manch Teilnehmer die Stimmung. Woran es lag, vermag ich nicht zu sagen, der Besucheransturm kam mit 1800 WAs jedenfalls nicht überraschend. Einige ungenannte Hamburger Cacher(oder sich als Hamburger Cacher ausgebende Cacher) fühlten sich gemüßigt, darauf hinzuweisen, dass die Orga ja aus Lüneburg käme. Ob da gekränkter Stolz darüber mitschwang, “es” nicht selbst hinbekommen zu haben? Jedenfalls sind solche Äußerungen nicht eben kollegial. Mich beunruhigten die Meldungen jedenalls, was, wenn sich an der Tageskasse änhliches wiederholte? Ich war gespannt.

Aber nur kurz, denn ein anderes Ereignis zog Aufmerksamkeit auf sich: Ein Fundlog bei Voss-Margarine, der ja schon seit einigen Tagen deaktiviert ist. Nun ist das zunächst nicht ungewöhnlich, irgendwer versucht’s halt immer. Nur dass dieser Fundlog von einem Lackey-Account aus erfolgte. Extrawürste für Groundspeak? So sah es aus und so war es auch fast. Es handelte sich hier offenbar um eine kleines Dankeschön an Groundspeak für den Support im Zusammenhang mit Geralds Nachlass. Also alles halb so wild, aber das Signal(sic) an alle, die diesen Cache auf der Agenda hatten, war schon irritierend, dabei war  “nur” die entsprechende Kommunikation etwas unglücklich. Egal.

Heute um ziemlich genau 12 Uhr wurde ich beim Giga vorstellig, die befürchteten Warteschlangen waren weit und breit nicht zu sehen, im Endeffekt hatte ich mein Bänzel nach ein, zwei Minuten. Nun ging es aufs Gelände, und auch hier war ich angenehm überrascht: Nirgendwo Gedrängel, (fast) alle gutgelaunt, trotz des aprilhaften Wetters. Zunächst zog es mich zum Team CacHeFreQueNz & Co.(klasse, Euch mal in echt zu treffen), dann einmal dem Gründel die Aufwartung machen und danach ab zum Twittertreffen. Dort folgte dann ein ausgedehnterer Kaffeeklatsch/Klönschnack/Wurststandschlangengesprächen mit Cachern, Twitterern, Reviewern und cachenden Twitterern, neue Gesichter gesehen, alte Bekannte getroffen.  Nach einem rundum gelungenen Nachmittag ging es dann mit vielen Eindrücken und einer handvoll Geotokens heimwärs.

Fazit: Das gestrige Chaos, was immer auch der Auslöser war,  wiederholte sich zum Glück nicht. Die fast 4500 angekündigten Besucherinnen und Besucher(wieviele es wirklich waren, wird sich noch zeigen) kamen über den Tag verteilt und das Gelände war auch weitläufig genug, so dass es nirgendwo überfüllt war. Die einzigen nennenswerten Warteschlangen waren vor den Essensständen, und selbst die hatten noch ihr Gutes(Toll, Dich nach Jahren der Twitterei endlich einmal persönlich kennengelernt zu haben)  Also kurzum: Es hat Spass gemacht, alles lief wie am Schnürchen, top organisiert. Klar waren da viele kommerzielle Stände, aber wen das bei einem Großevent stört, der soll es so halten wie Cacher mit Leitplankencaches: Muss man ja nicht hingehen ;-)

In diesem Sinne: Bis bald im Wald und happy hunting!

3 Gedanken zu „GC77777 – ein Blick zurück

  1. Meiner Meinung nach ist diese Eventhopping, sei es Winke-winke, Mega, Giga oder Gaga ein komplett anderes Spiel und hat mit Geocaching nichts mehr zu tun. Auch das Events gleich welcher Art in die Funde- Zählung reinkommen, ist ja schon behämmert. Einen Leitplankentradi, Multi oder ?-Final findet man, ein Event wird besucht.

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