Erdige Kurskorrektur

Erdige Kurskorrektur

Während in Deutschland und anderswo der Dönerstag zelebriert wurde, veröffentlichte Groundspeak einen sehr interessanten Beitrag zu Earth Caches. Interessant, weil ich mich im letzten Blogpost genau zu den besonderen Bedingungen, die für Earth Caches gelten, ausgelassen hatte. Nämlich dass dort der Phantasie der Owner scheinbar keine Grenzen gesetzt sind, wenn es darum geht, die Cacher, nett ausgedrückt, ein wenig zu fordern.
Und genau das scheint man in Seattle jetzt auch so zu sehen, oder es ist nur Zufall. Jedenfalls werden in dem Posting neue Empfehlungen(im Original Guidances, also kein Übersetzungsfehler) für Earth Caches herausgegeben. Offenbar sinkt der Anteil der EC-Logs am Gesamtaufkommen, ebenso wie der Anteil von EC-Ownern, während sich die Zeichenanzahl pro Listing verdreifacht hat, (k)ein Schelm, wer da Zusammenhänge sieht.

Nun steuert Groundspeak also gegen: EC-Owner können nur noch von einem Grundwissen in Geologie ausgehen(man beachte die Analogie zu den aktuellen Mystery-Guidelines) und müssen mit “nicht-technischen Worten”, also ohne große Recherchen verständlich, erklären worum es geht. Finde ich beides schon mal begrüßenswert. Und bemerkenswert, dass Seattle diesese Mal datengetrieben arbeitet und ernsthafte Bestrebungen unternimmt, die Earth Caches wieder besser spielbar zu machen.  Auch hier in der Homezone gibt es relativ neue ECs, die von der Community mehr oder weniger ignoriert werden, weil sie viel zu aufwendig sind.

Die weitergehenden Empfehlungen begrüße ich allerdings auch, ob die Owner sich daran halten, bzw, die GeoAwares entsprechende Anforderungen mit Nachdruck pushen, bleibt abzuwarten:

  1. Beschränkung auf maximal 3 Aufgaben für die Logfreigabe(wird sicher nette Diskussionen geben, ob der Vergleich von 3 an 3 verschiedenen Stellen genommenen Proben als eine oder 3 Aufgaben gilt)
  2. Aufführend der Logbedingungen gleich am Anfang des Listings

Gerade den 2. Punkt begrüße ich sehr, so kann ich auf einen Blick entscheiden, ob ich mich der Herausforderung stelle oder “nur” das entsprechende Phänomen bewundere und mich per Note bedanke.

In diesem Sinne: Bis bald im Steinbruch und Happy Hunting!

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