Jahresrückblick 2025
Auch in diesem Jahr konnte ich keinen geeigneten Neujahrsmulti auftreiben, so wurde es eine Tradirunde am südlichen Rand des Auenlandes, war auch OK. Ich mag es ja, Dinge frühzeitig zu erledigen. So konnte ich gleich im Januar den sinnlosesten Hint des Jahres lesen: keine. Nicht sinnlos, sondern eher interessant war die Ankündigung der Treasures, damals noch „Digital Treasures“ genannt.
Manchmal dauern Dinge einfach ein wenig länger: Im Februar machte es endlich Klack bei einem Mysterymulti in der Homezone und ich konnte endlich plausible Koordinaten mit den üblichen Methoden ermitteln und einen schönen Spaziergang bei bestem Winterwetter machen. Und auch einen Automulti am Schreibtisch abkürzen. Sonst war nicht viel los.
Das Jahr wollte irgendwie nicht so recht in Schwung kommen, dafür kam das Aus für meinen dienstältesten Multi, nachdem ein netter Mitmensch alle Stationen bis auf das Final entfernt hatte. Da dessen Koordinaten aber schon seit einiger Zeit durchs Internet waberten, fiel es auch lange Zeit keinem der Finder auf, dass der eigentlich nicht mehr spielbar ist, bis dann doch jemand die verrückte Idee hatte, den mal richtig durchzuspielen. Da die Dose selbst noch gut war, folgte der Legacy-(Kurz-)Multi gleich im Anschluss.
Ja gut, erwischt, die Treasures bewegten mich dann doch dazu, eine bislang ignorierte urbane Letterbox zu spielen, die hat auch wirklich Spaß gemacht, zumal das Final standesgemäß etwas außerhalb lag. Pünktlich zum 1. April wurden die AD ultimate Souvenirs angekündigt. Und endlich wurden die Dönerstage mal statistisch ausgewertet.
Nicht umsonst wird der Mai als Wonnemonat bezeichnet, das schöne Wetter trieb viele Cacher raus zum Cachen, mich eingeschlossen. Und einige waren auch im Rausch der Schätze gefangen.
Der Rausch zog sich auch bis in den Juni hinein, als die nächste Runde der Treasures herauskam.
Im Juli dann der Paukenschlag: Die fünfte Runde der Virtual Rewards wurde angekündigt, Zeit für einen kleinen Rückblick. Einen Multi, der sich aufgrund weit auseinander liegenden Stationen über Jahre hinzog, konnte ich endlich zum Abschluss bringen. Ansonsten gab’s hauptsächlich Jigidi-Aufräumtouren.
Ich weiß nicht, bei welchem Cache der Checker eingebaut war, der die Schreibschwelle für eine Betrachtung der Geovolution überschritt. Und völlig unerwartet stolperte ich über ein (für mich) neues Spiel: Snag the Tag. Meinen Erstfund verpasste ich um wenige Minuten, beim zweiten Mal klappte es dann, nice. Eine weitere LBH lockte mich erneut in urbanes Gelände. Und ich bequemte mich endlich, den Locationless GCA2025 zu loggen, in einem Anfall von Unkreativität mit einer Hausnummer.
Eigentlich ist das Thema Wherigo erledigt, dachte ich zumindest. Aber nein, hier kamen gleich zwei Wherigos im Tangstedter Forst raus, 10 Jahre, nachdem ich den letzten gespielt hatte. Für mich neu war, dass es sich um Reverse Wherigos handelte. Da mein aktuelles GPSr keinen Player mehr hat, versuchte ich es mit C:geo, was so mäßig gut klappte. Aber halt auch zwei schöne Bastelarbeiten. Eine neue LBH gab’s auch noch dazu, bei der sich die Last der Jahre bzw. die Erfahrung aus unzähligen Besuchen im Tangstedter Forst auszahlte, so dass ich hier zügig zum Finale vorrücken konnte, weil mir das Prefinal und vor allem sein Standort gut bekannt war. Wie auch die Verwendung des Reverse-Wherigo-Solvers alles eine Frage der moralischen Balance.
Der Oktober kam, mit ihm der Nachtcache-Saisonstart, garniert mit einer Runde Reviewer-Ping-Pong. Zum Monatsende ging es dann ins Höllenmoor. Ansonsten gab’s 2 weitere Wherigos und ein paar Dosen in der Alsterniederung. Zwischenzeitlich hatten sich die „Treasures“ für mich in eine Plage verwandelt, immer mehr Collections wurden von der Leine gelassen, Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Schatzflut bändigen kann. Ich wage mal die Prognose, dass es auch 2026 weitergehen wird, nachdem ich(Spoiler) ein paar Insights aus dem HQ erhielt, jetzt macht alles Sinn, wie immer eine Frage der Sichtweise, aber dazu mehr im neuen Jahr. Auch anderswo ging es hoch her, virtuellen Humbug kann man nämlich auch prima mit Adventure Lab Caches veranstalten.
Der Dezember brachte nicht nur Weihnachten und diesen Rückblick, sondern auch eine kleine, aber feine Rätselrunde im Tangstedter Forst, und das war’s. Zumindest in diesem Wald, da dieser mittlerweile komplett bedost ist, ein, zwei Dosen passen da vielleicht noch rein, auch ’ne Leistung.
Lessons learned
Einem Altcacher kann man keine neuen Tricks mehr beibringen? Von wegen!
- seitdem what3words die API vor einigen Jahren kostenpflichtig gemacht hat, tue ich mich sehr schwer mit entsprechenden Mysteries, ich habe da quasi einen blinden Fleck entwickelt
- es gibt ein Geo-Game namens Snag the Tag
- es gibt einen Solver für Reverse Wherigos
- eine schöne Mysteryidee kann auch schon in der 3. Wiederholung nervig werden
persönliche Statistik(Stand: 29.12.)
- 12 gelegt
- 9 archiviert
- 1 FTF
- 16 Souvenirs
- 7 offene Collections
- 12 geschlossene Collections
- 231 Caches gefunden
- 869 Fundlogs erhalten
In diesem Sinne:
wünsche ich Euch einen guten Rutsch, bis bald im Wald und happy hunting