Geminum infortunium – Doppelpech
Nachdem ich im letzten Jahr dem Rausch der Schätze erlegen war und eine von Pleiten, Pech und Pannen verfolgte Tour unternahm, dachte ich mir: „Nie wieder.“ Bis gestern. Nun ja.
Nachdem ich im letzten Jahr dem Rausch der Schätze erlegen war und eine von Pleiten, Pech und Pannen verfolgte Tour unternahm, dachte ich mir: „Nie wieder.“ Bis gestern. Nun ja.
Ja gut, ich gebe es zu: Als die Shareables rauskamen, rollte ich mit den Augen. Nach Wagenladungen von Souvenirs und Treasures nun eine neue neue Art von Sammelbildchen, irgendwo zwischen Cachebanner und Souvenir angesiedelt. Und kostenpflichtig obendrein. Fällt denen denn echt nichts besseres ein?
Wie in einem der letzten Postings angedeutet, habe ich das Pi-Souvenirset komplett links liegen lassen. Ich habe dafür gestern einen kleinen Waldmulti mit 2 Wegedosen gemacht und auch gleich drei Treasures dabei eingesackt. Und auf der Rückfahrt ein wenig darüber nachgedacht und einen Schluss gezogen:
Ja, richtig, ein Doppelwumms: Einmal eine nicht mehr ganz aktuelle Nachricht, die das Herz der Souvenir- und Treasure-Fans höherschlagen lässt, und ein hoffentlich nicht allzu langweiliger Ausflug in die Welt der Geo-Statistik.
Auch in diesem Jahr konnte ich keinen geeigneten Neujahrsmulti auftreiben, so wurde es eine Tradirunde am südlichen Rand des Auenlandes, war auch OK. Ich mag es ja, Dinge frühzeitig zu erledigen. So konnte ich gleich im Januar den sinnlosesten Hint des Jahres lesen: keine. Nicht sinnlos, sondern eher interessant war die Ankündigung der Treasures, damals noch „Digital Treasures“ genannt.
Neulich schaute ich nach einiger Zeit wieder einmal in die Treasures und dachte mir „WTH“, da hatten sich mittlerweile 8(!) offene Collections angestaut, wobei man 3 jeweils aktiv schalten kann. Mein erster Impuls war „Ne, dann halt nicht“. Denn vor jedem Log zu prüfen, für welche Collection dieser und jene Cache jetzt zählt, das war mir dann doch zu doof. Beziehungsweise vor jeder Tour Schatz-Hotspots zu ermitteln, was mir auch zu doof war. Aber dann schaute ich mir die Collections…
…war mein erster Gedanke, als ich die Bedingungen für die neuen Treasures las. Für mich sind Angelcaches, auch wenn sie nicht in Deutschland erfunden wurden, eine sehr deutsche Angelegenheit, die mit entsprechender Gründlichkeit angegangen wurde und wird, beeindruckende D-T-Kombinationen ermöglicht und gefühlt(für mich) mittlerweile ein Synonym für „Special Tool required“ oder gar „ECGA“ ist. Wie sieht es aber in der Realität aus?
Seit gestern ist die neues Treasures-Collection online, die durchaus ein paar Überraschungen bereithält und in mir die Frage aufwirft, ob die ganze Aktion wirklich von vorne bis hinten durchgeplant ist oder nicht doch zumindest gegengesteuert wird. Also:
Ja gut, erwischt, ich habe alle aktuellen Treasures abgeräumt. Ich hatte das gar nicht weiter auf dem Schirm, bis ich am Samstag spontan einen Kurzmulti mit der App anging, per App loggte und die entsprechende Notification sah: Aha, „nur“ noch vier Caches, um die Mystery Books vollzumachen, die Trackables waren schon voll Also machte ich eine längere Recherche, eine Homezone kann ganz schön leer sein, wenn man ganz bestimmte Caches zum Suchen sucht, um am Sonntag eine von Pleiten, Pech…
Für einen großen Teil der Community sind Multis mit mehr als einer Station oder LBHs mit Wegbeschreibung eher Iiiiih, ebenso wie Multis ohne Beifang. Sei es, dass man keine Zeit hat, es sich nicht „lohnt“, für eine Dose einen längeren Fußweg zurückzulegen oder was auch immer. Das ist ja keine neue Erkenntnis. Es kommt aber ab und zu vor, dass irgendwas die Leute dazu bewegt, genau solche normalerweise verschmähten Teile zu besuchen. Zum Beispiel während des Corona-Lockdowns, als sich viele…