I mag’s groß!

I mag’s groß!

In meinem letzten Beitrag, der dankenswerterweise von der Cachefrequenz aufgegriffen wurde, ging es um das Mißverhältnis zwischen Aufwand und Dosengröße. Im Rahmen der Diskussion wurde die These aufgeworfen, dass der Container
eigentlich egal ist, solange die Location denn sehenswert sei. Das unterschreibe ich prinzipiell, möchte das Thema aber trotzdem noch einmal aufgreifen.
Natürlich sind nicht alle Mikrocaches schlecht und nicht alle Regulars gut, ein Mikro an einem interessanten Ort kann durchaus Sinn machen. Aber ein Mikro an einem beliebigen Ort macht nun einmal keinen Sinn, außer “da” einen Cache auszulegen, weil noch Platz auf der Karte ist.

Und Regulars? Ein Regular hat mehrere unbestreitbare Vorteile: Zum Einen ist so ein Teil nicht mal eben hinter den nächsten Busch geworfen, hier muss der Owner durchaus etwas Zeit in die Suche nach einem adäquaten Versteck investieren, daraus folgt fast automatisch, dass es ein gutes Versteck ist – man will ja nicht, dass die nächsten vorbeikommendne Muggels das Teil gleich finden.
Dazu kommt, dass man als Sucher einen Regular ganz anders als einen Mikro sucht. Wer des Öfteren im Wald Dosen sucht, kennt das Phänomen: Im Umkreis um einen Waldmikro ist die Erde aufgewühlt, Baumstümpfe sind zerpflückt.
Ganz anders sieht es aus, wenn ein Regular gelegt wird. Hier schnurrt die Anzahl möglicher Verstecke im Umkreis ganz schnell auf einige wenige zusammen und wenn man weiss, dass er da ist, findet man ihn oft genug durch genaues Hinschauen.
Regulars leisten also einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umgebung, eben weil nicht alles zerwühlt und zerrissen wird.
Das Kostenargument zieht ja bekanntermaßen nicht, wer Geld für 30 Mikrodosen + Logstreifen hat, hat auch Geld für eine L&L und ein Logbuch.
Und wenn es denn doch einmal ein Mikro sein muss, zum Beispiel als Multistation: Nehmt ein eindeutiges Versteck mit einem eindeutigen Hint. Es gibt bei Multis wenig, was langweiliger ist als eine Reihe von
in Baumwurzeln gerammten Petlingen, am beten noch ohne Hinweis(wie soll man so ein beliebiges Versteck auch eindeutig beschreiben)?
Nehmt es als Herausforderung: Legt den Mikro an die einzige Birke oder den einzigen Nadelbaum im Umkreis, am Fuße der Ruhebank oder hinterm Hinweisschild, Sucher und Umgebung werden es Euch danken.
In diesem: Sinne: Frohes Legen und bis bald im Wald!

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