Der Petling in der Hand ist besser als die Box am Waldrand

Der Petling in der Hand ist besser als die Box am Waldrand

Hat manchmal auch einen Sinn: Der Mikro

Man mag es Qualitätsbewusstsein nennen oder meinetwegen auch Engstirnigkeit, aber für mich sind Petlinge u.ä. nicht die erste Wahl beim Auslegen einees Caches und beim Suchen schon gar nicht. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, wo wirklich nichts anderes als ein Mikro an den Wunschort passt oder Caches, die mit der Mikro-Größe kokettieren, aber in der Regel ist das Auslegen eines Mikros an einem beliebigen Ort fest in der Denke vieler Owner verankert.Da hilft es auch nichts, wenn der Mikro als Angelcache ausgelegt ist. Interessanterweise greift dieses Phänomen mittlerweile auch verstärkt auf Cachetypen über, die bisher noch ein gewisses Durchschnittniveau halten konnten: Multi-Caches. Es gab schon immer Mikro-Multis, keine Frage. In überwiegender Anzahl handelte es sich dabei aber um Kurzmultis, nicht die klassischen Mehrstationenmultis, die die geneigten Sucher über ein paar Kilometer zum Ziel führten, wo dann ein richtiger Behälter mit einem richtigen Logbuch wartete. In letzter Zeit kommen allerdings Mehrstationenmultis heraus, die am Ende mit einem Petling aufwarten, und das ist für mich eher unbegreiflich: Ein Multi ist für den Owner – auch wenn er auf QTAs fußt – immer aufwendiger als ein Tradi, Stages müssen entlang der gewünschten Strecke gefunden und erstellt werden, auch der Wartungsaufwand ist höher. Da ist es eigentlich naheliegend, dass am Ende auch ein Behälter statt eines Mikros wartet, oder nicht :???: Schon eine kleine Dose ist in jedem Drogerie/Supermarkt ehältlich und kostet nun wahrlich nicht die Welt. Ist es so, dass diese Denke egal, Hauptsache Cache mittlerweile Standard geworden ist? Also dass irgendwie inrgendwo eine Strecke erstellt wird, nicht um die Besucher durch die Gegend zu führen, sondern um mal einen Multi auszulegen, bei dem die Streckenführung letzenendes total egal ist und das Hauptkriterium “Hier ist noch Platz” ist. Schade eigentlich. Andererseits gibt es auch LBH-Mikro-Trails, irgendwie scheint heutzutage alles immer kleiner und einfacher sein zu müssen, steigende Fund- und Souvenirzahlen natürlich ausgeschlossen ;-)

In diesem Sinne: Bis bald im Wald und happy hunting!

2 Gedanken zu „Der Petling in der Hand ist besser als die Box am Waldrand

  1.  Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass es nur um Punkte geht. Jeder weiss, dass ein wie auch immer geartetes Punktesystem durch die Masse an passenden, auf maximalen Durchsatz getrimmten Caches ad absurdum geführt wird. Man kann jede beliebige X/5-Kombination erangeln, vermutlich auch für alle Sorten physischer Dosen. Logbücher kontrolliert eh kaum jemand, so dass man auch bequem von zuhause aus diverse Matrizen ausmalen kann. Oder ein Team teilt sich auf, getrennt marschieren, vereint loggen. Ich glaube vielmehr, dass viele Cacher mittlerweile auf Autopilot geschaltet sind: Da ist ein Cache, der muss gefunden werden. Der Sinn wird gar nicht mehr hinterfragt, Hauptsache, es geht schnell, schnell, schnell. 

  2. Da ist schon was dran. Ich finde und verstecke auch lieber größere Behälter als Petlinge. Komischerweise habe ich in letzter Zeit vermehrt Small-Behälter gefunden, in denen dann eine kleinere Dose inkl. “Fissellogbuch” lag – auch nicht Sinn der Sache, oder?

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