German Hilfsmittel…
…war mein erster Gedanke, als ich die Bedingungen für die neuen Treasures las. Für mich sind Angelcaches, auch wenn sie nicht in Deutschland erfunden wurden, eine sehr deutsche Angelegenheit, die mit entsprechender Gründlichkeit angegangen wurde und wird, beeindruckende D-T-Kombinationen ermöglicht und gefühlt(für mich) mittlerweile ein Synonym für „Special Tool required“ oder gar „ECGA“ ist. Wie sieht es aber in der Realität aus?
Wieder einmal sammelte ich alle Caches in 30 km Umkreis auf, die die Kriterien erfüllen und bekam 438 Caches, bei denen sich die Hilfsmittel sich wie folgt aufteilen:
- Angel, explizit benannt oder aus Beschreibung ersichtlich: 362(82.6%)
- Benanntes Hilfmittel, Magnetstab, Schraubenzieher, Zollstock, Haken etc.: 25(5.7%)
- Nicht benanntes und nicht aus dem Listing ersichtliches Hilfsmittel: 51(11.6%)
Die Eindeutigkeit der Angeldominanz hat mich dann doch überrascht, bei den nicht benannten Hilfsmitteln dürften auf ein paar Angeln dabei sein, weil (Achtung Vermutung) die Owner das Vorhandensein einer Angel in der Ausrüstung einfach mal voraussetzen.
Für mich hat sich diese Challenge schon erledigt, komplett werde ich die nicht in absehbarer Zeit schaffen, weil die 25 Caches mit benanntem Hilfsmittel wild in der Gegend verteilt oder einfache No-Gos sind, ich nach wie vor keine Veranlassung sehe, mir so eine Cacheangel zuzulegen und schon gar keine Lust darauf habe, die Natur einer ECGA erst vor Ort zu ermitteln. Aber das macht nichts, denn für einen Großteil der Community ist es ein Klacks, 6 Angelcaches mit einer D3+ aufzutreiben und immerhin ist es dieses Mal nicht möglich, durch das Abstempeln von Kurzeventlogbüchern an das begehrte Abziehbild zu kommen.
In diesem Sinne: Bis bald im Wald und happy hunting!