Saturatio thesaurorum: Cacheverdichtung

Saturatio thesaurorum: Cacheverdichtung

Ein beliebtes(?) Gedankenexperiment ist die Frage, wie viele Caches maximal in eine Fläche, zum Beispiel die Fläche Deutschlands, passen. Da da aber eine sehr theoretische Überlegung ist, die in einer hohen einstelligen oder kleinen zweistelligen Millionanzahl mündet, gehen wir heute auf eine mehr pragmatische Betrachtung eines bestimmten Gebietes ein und wie dicht es bepackt werden kann:
Im letzten Jahresrückblick äußerte ich die Vermutung, dass der Tangstedter Forst fast vollständig bedost sei, aber das war eine falsche Vermutung, in 2026 kamen statt der vermuteten, ein, zwei Dosen gleich 13 neue Dosen hinzu, hauptsächlich östlich des Glashütter Weges, einem Bereich, in dem bisher wenig los war und den ich auch gar nicht auf dem Schirm hatte. In der Tat ist auch diese Zone jetzt voll ausgefüllt. Der Bereich im Südwesten gehört zur JVA Glasmoor und wird demzufolge frei bleiben und die Ecke im Norden ist eingezäunt.

Was liegt nun also alles im Wald?

  • 8 Reverse Wherigos
  • 26 Tradis
  • 22 Mysteries (hauptsächlich Puzzles)
  • 2 QTA-Kurzmultis
  • 2 Kurzmultis mit jeweils 3 Stationen
  • 1 Letterbox Hybrid

Wie genau äußert sich das?

Ich kann leider nicht visualisieren, wie sich die Dosen im Wald verteilen, weil ich damit Finalkoordinaten und PMO-Locations enthüllen würde. Also zeige ich eine Karte der letzten freien Locations(Stand: jetzt) mitsamt 161-Meter-Zone. Beachtet dabei, dass die Zonen selbst nicht „frei“ sind, sondern von umliegenden Caches beschnitten werden:

Screenshot: OSM / Leaflet

Die Locals reagieren je nach Gemüt belustigt, begeistert, besorgt oder spöttisch auf den „Run auf die letzte Location“, wobei die letzte Dose im Mai herauskam und es nur noch wirklich wenige freie Stellen gibt,  an denen man vielleicht noch einen (Angel-)Mikro unterbringen könnte(Ja gut, habe ich letztes Jahr auch schon gesagt).  Ob Dosen wirklich in Sturmschneisen voller Bruchholz oder in Dornenfeldern gelegt werden müssen, will ich hier nicht beurteilen, es ist alles ohne Abstandskonflikte rausgekommen und damit legitim. Kommen wir also lieber zu der Verteilung der Abstände:

Der größte Abstand zwischen Zwei Dosen / Locations beträgt 250,33 Meter, die kleinste Entfernung 161,39 Meter (RESPEKT), im Durchschnitt sind es 191.98 Meter. Man ist praktisch an jeder Stelle des Waldes in Reichweite einer Dose. Das heißt auch, dass es praktisch nicht möglich ist, eine bestehende Dose ohne Abstandskonflikt mehr als ein paar wenige Meter zu verlegen.   Halten wir also fest, dass selbst unter idealen Bedingungen – es gibt außerhalb der gesperrten Bereiche keinen Punkt, an dem nicht nichts gelegt werden kann – die Maximaldichte von 161 Metern nicht erreicht wird.

 

In diesem Sinne: Bis bald an der nächsten Dose und happy hunting!


 



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