Zwischenbilanz
Die ersten drei Monate des Geojahres 2026 sind nach einer längeren Frostperiode im Norden dann doch wie im Flug vergangen. Neben vielen tollen Souvenir und Treasures wurden auch Caches gesucht und – auch nicht ganz unwichtig – gelegt. Und ein paar Learnings gab es auch: Erst einmal die nackten Zahlen: Was wurde von Januar bis März in Deutschland gelegt und veröffentlicht? Hinweis: Das sind keine Hochrechnungen, sondern (hoffentlich vollständig) die echten Zahlen:
| Typ | Anzahl |
|---|---|
| Tradi | 5885 |
| Event | 2822 |
| Mystery | 2421 |
| Multi | 525 |
| CITO | 353 |
| Wherigo | 248 |
| Virtual | 189 |
| LBH | 96 |
Das ist ein Zwischenstand mit Stand von heute Morgen. In der Tat werden nach wie vor Caches veröffentlicht, die teilweise noch im Januar ausgelegt wurden (laut Listing). Ich selbst habe nach 15 Jahren Ownerschaft zum ersten Mal einen Abstandskonflikt gehabt. Und zwar mit einem unveröffentlichten Cache, dessen Listing in der Tat dem GC-Code nach im Januar angelegt wurde.
Ich habe mich bisher nie sonderlich dafür interessiert, aber die Priorität scheint der Cache zu haben, dessen Listing früher angelegt wurde – nicht der, bei dem der Owner als Erstes auf „Einreichen“ klickt. Das Ganze konnte ich dann auch gleich empirisch bestätigen: Nachdem es mir nicht gelang, den „blockierenden“ Cache im Umkreis meiner Wunschlocation aufzuspüren (was nicht heißt, dass er nicht da ist, sondern erstmal nur, dass ich ihn nicht gefunden habe), legte ich die Dose in einiger Entfernung ab und reichte sie erneut ein.
Ein paar Tage später kam dann ein Cache raus, der in der Nähe meines noch unveröffentlichten Caches lag; die freie Stelle auf der Cachekarte hatte noch andere Owner angelockt. Und so wie der Neue lag, hart am Mindestabstand, liegt der Schluss nahe, dass der Neue mit meinem neuen Cache kollidiert war und verlegt wurde. Ich mag mit meiner These falsch liegen, vielleicht zählen auch noch andere Faktoren mit rein, aber immerhin mal eine neue Erfahrung nach so vielen Jahren.
Apropos neue Erfahrung:
Ältere und erfahrenere Cacher als ich werden jetzt nur müde lächeln, aber ich hatte vor einigen Tagen bei einem Lochrohrcache – viele Jahre nach meiner ersten Begegnung mit dieser Bauform – eine Idee, das Ganze ohne Fingerverrenkungen zu lösen:
- Schnur von oben ins Rohr herablassen
- Mit viel Geduld Schnur am Petling festknoten
- Vorsichtig hochziehen
Das mit dem Hochziehen hat dann im zweiten Anlauf geklappt. Ob das jetzt schneller und einfacher war als der vorgesehene Weg, weiß ich nicht, aber immerhin einen neuen Trick erlernt und den Cache geborgen. Mit Kabelbindern könnte es noch ein wenig einfacher sein, aber das wird sich zeigen, wenn mir das nächste derartige Teil über den Weg läuft und ich welche dabei habe.
In diesem Sinne:
Bis bald im Wald und Happy Hunting!