Geschätzte Schätzchen
Wie in einem der letzten Postings angedeutet, habe ich das Pi-Souvenirset komplett links liegen lassen. Ich habe dafür gestern einen kleinen Waldmulti mit 2 Wegedosen gemacht und auch gleich drei Treasures dabei eingesackt. Und auf der Rückfahrt ein wenig darüber nachgedacht und einen Schluss gezogen:
Treasures sind die besseren Souvenirs. Also wenn man sich überhaupt mit Souvenirs und Treasures befasst, was ja offenbar viele tun, denn sonst würde Groundspeak ja nicht ständig nachschieben. Warum aber sind die Treasures nun „besser“? Das ist – wie so oft – eine Geschmacksfrage. Ich finde diese Regalseite und auch die Avatare wesentlich hübsch… ja gut, ich finde das einfach niedlicher als die Souvenirs, die zudem einfach nur auf der entsprechenden Seite aufgelistet sind.
Und wenn man sich von dem Leistungsgedanken trennt, alles an Souvenirs und Treasures haben zu „müssen“, ist man auch wesentlich flexibler und entspannter (das gilt übrigens für alle Aspekte des Geocachings, nur mal am Rande erwähnt). Anstatt das ganze Wochenende hin- und herzufahren und Kilometer zu fressen, um irgendwie 14 Mysteries zusammenzukriegen, konnte ich gestern entspannt im Wald wandeln, mich ein wenig über eine erstaunlich hohe Anzahl von Passanten mit Cacheangeln wundern (oder auch nicht, weil in der Gegend viele Angelmysteries zu holen sind) und einfach eine schöne Zeit haben und den Fröschen in den Wassergräben zugucken.
Das ist schon einmal der wesentliche Unterschied: Beim Souvenir „musst“ du an einem bestimmten Tag raus, und wenn dann noch Bedingungen am Souvenir hängen, kann es schnell stressig werden (so wie dieses Wochenende), beim Treasure kannst du je nach Lust und Laune aktiv werden.
Also quasi wie eine virtuelle Sammlung, die du nach und nach vervollständigst, ähnlich wie bei Geocoins, die du ja auch nicht hektisch zusammenkaufst.
Ja gut, man kann einwenden, dass Treasures und Souvenirs einfach nur virtuelle Knibbelbildchen sind, und das sind sie ja auch, und gerade dieses inflationäre Ausschütten von Souvenirs sehe ich auch kritisch, alles legitim. Aber eben auch ein Service von Groundspeak, der offenbar gerne in Anspruch genommen wird. Und natürlich ist es auch völlig OK, Treasures / Souvenirs als Challenge aufzufassen und alle einsacken zu wollen, Hauptsache man hat Spaß dabei. Oder wenn das Ziel erreicht ist.
In diesem Sinne: bis bald im Wald und happy hunt