Manchmal kommen sie wieder
Es gibt Trends beim Geocaching. Einige Trends sind sehr kurzlebig, wie beispielsweise diese Plexiglas-Kugel-Tresore, bei denen sich bald die Erkenntnis durchsetzte, dass die Teile nicht dafür geeignet sind, irgendwo draußen rumzuliegen und regelmäßig befummelt zu werden. Andere Trends hingegen sind sehr hartnäckig. Zum Beispiel, Petlinge mit Jigidis zu Mysteries aufzuwerten (Gesamtanteil an den neuen Mysteries von 2026 mit Stand jetzt: 13 Prozent). Oder Jigidi-Mysteries in einen Baum zu hängen. Apropos: Bei den Angelcaches hatte ich mich vor vielen Jahren weit aus dem Fenster gelehnt und diesem Trend eine kurze Lebensdauer vorhergesagt. War ganz offenbar eine Fehlprognose ![]()
Andere Trends wie Wasser-reinkipp-Caches und Fummel-die-Dose-aus-dem-Rohr-Caches sind ownerseitig mit Bastelaufwand verbunden und haben damit keine Chance, ein Massenphänomen zu werden. (Für mich) relativ neu sind Muttercaches, bei denen viele bis viel zu viele Muttern auf Schrauben überwunden werden müssen, um ans Logbuch zu kommen. Auch hier gilt wieder, dass der hohe Aufwand einer Massenverbreitung entgegensteht.
Was ich lange Jahre nicht mehr hatte – der letzte Fund, an den ich mich erinnere, war in 2016 –, sind Ü-Ei-Sammelcaches, in denen ein Rudel Ü-Eier (leider ohne die Schokolade) in einem hinreichend großen Behältnis auf Cacher wartet, die das Logbuch aus dem richtigen Ei ziehen.
Das heißt nicht, dass die Teile in der Zwischenzeit komplett weg waren; mir ist nur heute aufgefallen, dass ich persönlich ihnen seit Jahren nicht mehr begegnet bin.
In diesem Sinne: Bis bald im Wald und happy hunting!
Ein Kommentar zu „Manchmal kommen sie wieder“
„War ganz offenbar eine Fehlprognose“.
Ja… leider…
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