Aequinoctium translatum – die veschobene Tag- und Nachtgleiche

Aequinoctium translatum – die veschobene Tag- und Nachtgleiche

Am Sonntag war ich cachen. Das an sich ist jetzt nicht so ungewöhnlich. Auch dass ich beim Loggen plötzlich ein neues Souvenir erhielt, das ich nicht auf dem Schirm hatte, kam schon des Öfteren vor. Als ich es mir heute genauer anschaute, wurde ich dann doch stutzig: Es geht natürlich um das „September Equinox 2026“, das ich vorzeitig eingesackt hatte. Nun ist es ja mittlerweile bekannt, dass Groundspeak bei ereignisgebundenen Souvenirs einen großzügigen Zeitraum einräumt. Seltsam finde ich allerdings, dass dieses Souvenir nur bis zum 22.09. erlangt werden kann, die Tag- und Nachtgleiche hingegen am 23.09. ist, also nach dem Souvenirzeitraum.
2025 war das Equinox korrekt bis zum 22.09. verfügbar. Und 2024 war es ab dem 22.09. erhältlich.

Also wenn ich schon ein astronomisches Ereignis mit einem Souvenir versehe, sollte ich doch eigentlich den Tag des Ereignisses im Fokus haben…? Des Rätsels Lösung: In der Tat findet die Tag- und Nachtgleiche in diesem Jahr am 23.09. statt, während es in den letzten beiden Jahren der 22.09. war.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass ein Jahr 365 Tage und ca. 6 Stunden dauert, was uns auch die Schaltjahre beschert. Möglich, dass Groundspeak das einfach nicht auf dem Schirm hatte. Aber nächstes Jahr ist es wieder der gute alte 22.09.

In diesem Sinne: Bis bald im Wald und happy hunting!

Ein Kommentar zu „Aequinoctium translatum – die veschobene Tag- und Nachtgleiche“

  1. Ich hatte letztens gelesen, dass der Zeitpunkt, der für das Äquinoctikum genannt wird, für den Moment gilt, wenn die Sonne scheinbar den Äquator von Nord nach Süd überquert.
    Äquinoctikum bedeutet aber, dass Tag und Nacht gleich lang ist. In Wirklichkeit gibt es ein Phänomen der Lichtbrechung durch die Atmosphäre, wonach dieses Gleichsein erst 2-3 Tage später auftritt.

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