You Only Count Twice

You Only Count Twice

Nachdem ich es bei der letzten Erfassung nicht hinbekommen hatte, alle Caches mit Shareables zu erfassen, fand ich zusammen mit Gemini eine Lösung, mit der ich in einer knappen Viertelstunde alles erfassen konnte. Kleiner Wermutstropfen dabei: Für eine neue Statistik müsste ich erneut alle Caches einlesen. Ich glaube, den Aufwand werde ich mir sparen. Nun denn:

Ein paar Zahlen

Mit Stand von Montagnachmittag sind weltweit 14961 Caches mit Shareables aktiv. Dahinter stehen 1398 verschiedene Owner, die im Schnitt 10.7 Caches mit einem angehefteten Shareable haben.

Plans

Unter der Annahme, dass die Plans voll ausgeschöpft werden, also jedes Shareable auf bis zu 20 Caches verteilt wird, ergibt sich folgendes Bild:

Plan #
Plan 2 1199
Plan 5 189
Plan 10 10
gesamt 1398

Es ist nicht überraschend, dass der Plan 2, der alleine schon bis zu 40 Caches abdeckt, mit Abstand am häufigsten gewählt wurde.

Verteilung nach Legejahr*

Jahr # %
2000 – 2020 4025 26.9
2021 574 3.8
2022 890 5.9
2023 1188 7.9
2024 1631 10.9
2025 2558 17.1
2026 4086 27.3
2027 9 0.1

* die 2027er sind natürlich allesamt Events

…nach Typ

Typ # %
CITO 112 0.7
Earthcache 1758 11.8
Event 443 3
LBH 515 3.4
Multi 941 6.3
Mystery 3893 26
Tradi 6504 43.5
Virtual 581 3.9
Webcam 1 0
Wherigo 213 1.4

…und nach Land

Land # %
United States 5152 34.4
Germany 2081 13.9
Australia 752 5
Netherlands 658 4.4
Denmark 623 4.2
Canada 550 3.7
United Kingdom 499 3.3
France 480 3.2
Czechia 423 2.8
alle anderen 3743 25

Meine 2 Cents

Mal alle Planspiele beiseite gelassen: Ungefähr 1400 Owner entsprechen 1400 Buchungen, das erscheint mir sehr wenig, auch wenn ich natürlich nicht weiß, ob das die Erwartungen des HQs erfüllt, verfehlt oder übertrifft. Bei ca. 360.000 Ownern(Quelle: Geocaching Fast Facts) sind das weniger als 0,5% aller Owner. Das kann(muss aber nicht) daran liegen, dass ein Shareable auf 20 Caches verteilt werden kann, man als Durchschnittsowner mit 8-9 Caches mit einem 2er-Plan also sehr gut hinkommt.

Und das verstehe ich nicht, wäre es nicht sinnvoller, ein Shareable in genau einem Cache platzieren zu können und die Teile dann als Pakete anzubieten, so in Art „5 Stück 10 Euro, 10 Stück 18 Euro“ etc.?  So wie es jetzt ist, habe ich eine gute Chance, in einer Tradirunde mit 10 Dosen genau ein Shareable zu erlangen. Bei einer 1:1-Zuordnung wären es 10 Shareables + eines 11. für den Bonus. Oder meinetwegen nur ein Shareable am Bonus.

Die „rückwirkende“ Platzierung in bereits gelegten Caches, wie sie praktiziert wird, siehe die Jahresverteilung, führt doch nur dazu, dass die meisten Shareables derzeit aus längst gefundenen Dosen gezogen werden. Und für eine echte Shareable-Jagd in großem Stil sind es wiederum viel zu wenige Caches(Mit Stand jetzt 15000 von 3,4 Millionen aktiven Caches).

Auf der anderen Seite steigt die Zahl derzeit immer noch an und einige Owner haben auch einen Anstieg der Fundzahlen registriert, die sie auf angehängte Shareables zurückführen, so dass es sich für Seattle unterm Strich doch zu lohnen scheint. Und schlechtreden will ich sie nun auch nicht, wer sie mag, hat seine Freude daran, wer sie nicht mag, kann sie auch genau wie Treasures und (zumindest teilweise) Souvenirs ignorieren, ich finde das alles nur halt sonderbar aufgesetzt. Und wie so oft auch nicht konsequent, in den PQs gibt es zum Beispiel keinen entsprechenden Filter.

Und wenn es nur um Monetarisierung gibt, da würde ich vermuten, dass allein mit dem Verkauf von Virtuals, wie es hier vor ein paar Wochen in einem Kommentar angeregt wurde, mit wesentlich weniger Aufwand Geld in die Kasse kommen würde.

In diesem Sinne:
Bis bald im Wald und happy hunting!

PS: Wem auffällt, dass die Landkarte im Teaserbild etwas bizarr ist: Ja.

Ein Kommentar zu „You Only Count Twice“

  1. Die Frage ist doch nur, ob Groundspeak damit bislang genug Umsatz gemacht hat, um von weiteren ähnlich gearteten „dummen“ Ideen abzukommen…

    obwohl… einen weiteren Virtual verstecken zu dürfen für vielleicht nen Fuffi… vielleicht überlege ich es mir ja noch…

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