Limit fürs Einreichen – sinnvoll oder Gängelei?

Vor ein paar Monaten ging das Gerücht um, dass Owner, die ihre Pflichten vernachlässigen, in Zukunft – zumindest zeitweise – das Recht, neue Caches einreichen zu können, verlieren können. Was daraus geworden ist, ist mir nicht bekannt, gehört habe ich nichts weiter und damit, dass man Auslegeverbot hat, geht man ja auch nicht hausieren. Möglich ist auch, dass die lokale Ownerschaft einfach nicht betroffen ist, sei es, weil sie ihre Pflichten ernst nimmt, sei es, dass sie gerade nichts auslegen wollen. Weiterlesen

Posteingang organisieren

Seid Ihr Owner, habt Ihr Instant-Notifications für (neue) Caches aktiviert oder eine Watchlist? Je nachdem wieviele Mails Ihr von Groundspeak bekommt, kann der Posteingang sehr schnell sehr unübersichtlich werden. Und was ist mit Kontaktmails? Nun, dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Engelsgeduld – oder Mailfilter ;-) Ich werde das Einrichten von Mailfiltern anhand des weit verbreiteten Mozilla Thunderbird erläutern, das Prinzip ist aber bei jedem Mailprogramm sehr ähnlich. Ich lösche grundsätzlich keine Mails, sondern verschiebe sie in Unterordner. Zum Einen, um die Übersicht zu behalten, zum Anderen, falls bei dem nicht ganz so erwünschten Krams doch einmal etwas wichtiges dabei sein sollte: Weiterlesen

Ist es noch weit? Wie man die Weglänge festlegt

Beim Anlegen eines Cachelistings besteht die Möglichkeit, die zurückzulegende Weglänge über entsprechende Attribute zumindest grob zu unterteilen in kurz(Short hike, weniger als 1 km), mittel(Medium hike, 1-10 km) und lang(Long hike, mehr als 10 km). Leider ist die Weglänge ein heutzutage kaum beachtetes Attribut. Kein Wunder, liegen die meisten Caches doch in günstiger Entfernung zum nächsten Parkplatz. Der dann konsequenterweise oft auch nicht angegeben wird ;-) Zu einem guten Cache gehören nun einmal auch ein paar Informationen im Listing, die über hier lag noch keiner hinausgehen. Weiterlesen

Hamburg keine Perle?

Fragt man als Auswärtiger nach Hamburger Caches, so gibt es durchaus und je nach Gusto unterschiedliche Antworten, zwei Ownernamen werden jedoch immer wieder genannt, die es geschafft haben, sich einen sehr guten Ruf zu erarbeiten. Zum Einen wegen ihrer Caches und zum Anderen wegen des an den Tag gelegten Enthusiasmus, mit dem sie ihre Caches am Laufen halten. Beides Dinge, die – zumindest bei Punkt 2  – eigentlich selbstverständlich sein sollten. Es gibt natürlich noch eine Reihe weiterer herausragender Owner in und um Hamburg, um die geht es heute aber nicht. Weiterlesen

Meh, ich bin zweitklassig

Ähnlich wie bei GC-Leaks treibt das Projekt 4kV1 seltsame Blüten.  So berichtete Kocherreiters Blog über einen Owner, der in Folge  der Nichtaufnahme in den Kreis der Virtualowner einen seiner Caches archivierte. In der Tat scheint es viele Owner zu wurmen, dass andere Owner höher bewertet wurden. Dass 99% aller Owner jetzt zweitklassig sind, ist in dem Fall wohl egal. Zugegeben: In einen Topf mit Wartungsverweigerern, Petlingwerfern und Trailisten geworfen zu werden, mag manchem sauer aufstoßen. Wenn es denn so wäre. Ist es aber nicht :-) Weiterlesen

Warum der 4000er-Algorithmus fair ist. Und warum er unfair ist. Und was das ganze mit Fussball zu tun hat

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Groundspeak belohnt die 4000 besten Owner des Geolandes mit einem Virtual Cache. Dies sorgt neben dem üblichen Beißreflex über Groundspeaks vermeintliche Unfähigkeit(die niemanden der sich darüber beklagenden Personen davon abhält, ihre Caches bei Groundspeak zu hosten) und Zustimmung auch für eine gewisse Neiddebatte: Warum der und warum nicht ich? Nun, das Thema erregt die Gemüter, dabei sollte mit ein wenig Nachdenken klar sein, dass die Auswahl zwar unfair ist, aber fair gestaltet wurde. Klar soweit :???: Weiterlesen

der Lohn der ganzen Mühe?

Heute las ich bei den Blümchen einen Beitrag zum Themenkomplex Owner und Groundspeak. Es ist ja nun einmal so, dass Groundspeak ein Unternehmen ist, das natürlich auch Gewinne erwirtschaften will. Die Inhalte von geoaching.com werden bekanntermaßen von den Cachern eingestellt. Zum Einen natürlich von den Ownern, die ihre Cachelistings hochladen und zum Anderen von den Cachern, die diese Caches loggen. Ohne die Owner würde das ganze Geschäftmodell von Groundspeak natürlich nicht funktionieren und die Blümchen fragten sich jetzt, warum Groundspeak nichts tut, um die Mühen der Owner zu honorieren. Dazu werden auch noch ein paar Vorschläge gemacht, die aber bestimmt nicht massentauglich sind, von einer einjährigen Gratis-PM einmal abgesehen – da hätte ich nichts gegen ;-) Aber muss Groundspeak uns Owner denn wirklich belohnen? Weiterlesen

Warum sich DNFs immer lohnen

Nein, das sah schon vorm Verschwinden der Dose so aus

Vor einigen Tagen befasste ich mich mit der Unlust mancher Cacher, einen DNF oder gar einen NM :eek: zu loggen. In der Tat ist das Thema Logfäule ein Dauerbrenner nicht nur hier, sondern auch in anderen Teilen der Community. Besagter Beitrag wurde bei Cachefrequenz besprochen und dort wurde noch einmal das Standardargument contra DNF wiederholt: Wenn ich weiss/vermute, dass der Cache noch da ist logge ich keinen DNF. Das scheint ein breiter Konsens zu sein, auch wenn einige Cacher trotz aller Sicherheit dann noch diskret beim Owner nachfragen ;-) Ich werde im folgenden ein paar der Praxis entnommene Fälle durchdeklinieren, aus denen folgt, dass ein DNF/NM durchaus angebracht ist. Weiterlesen

Unterlassene Logleistung – egal?

Sommerzeit ist Ferienzeit und Ferienzeit ist Cachingzeit. Ob man nun als Local endlich mal tagesausfliegend die Homezone erweitert oder einfach mal in einer anderen Gegend Deutschlands cachen geht, die Fundzahlen ziehen in den Sommermonaten – Schietwetter hin oder her – in den tourismusaffinen Gegenden an. Für uns als Owner ist das ja auch gut, Caches sollen schließlich gefunden werden und ein wenig Abwechslung in den Logs tut ja auch mal ganz gut, wenn zum Beispiel Später mehr von einem bis dato unbekannten Nick geloggt wird oder wir lesen können, dass Bayern-Franzl (Name erfunden) diese Dose als eine von 352 währen des Ostseeurlaubes gefunden hat und sich vielmals für das Einheitslog entschuldigt :cool: Weiterlesen

(QTA-)Multi oder Letterbox? Teil 1: der Multi

Soll hier wirklich nur ein Tradi hin?

Da das Ende des Geocachens sich offenbar noch ein wenig verzögert, können geneigte Owner jetzt die Gelegenheit nutzen, mal etwas anderes als den 37. Statistiktradi oder den 99.  Hach-wie-bin-ich-schlau-Mysterypetling an einer beliebig uninteressanten freien Stelle auf der Karte zu verstecken. Verstecken wohlgemerkt, kein 30-Minuten-Ich-steige-am-Bahnhof-um-Event neben dem Bahnhofsklo, sondern einen Cache, von dem die Community mehr hat als ein schnödes +1. Die Rede ist natürlich(mal wieder) von Mehrstationencaches, also Multis oder IIIer-Letterboxen. Nun ist es aber so, dass diese Cachesorten einiges mehr an Vorbereitung erfordern, auf der anderen Seite aber auch sowohl Ownern als auch Suchenden – jedenfalls denen, die mehr als 200 Meter Wegstrecke für einen Cache in kauf nehmen – wesentlich mehr Erlebnis bieten kann. Überspringen wir einfach die ersten Schritte: Wir haben einen schönen (Rund-)Weg durch den Wald gefunden und machen uns an die konkrete Umsetzung. Es muss natürlich kein Wald sein, die folgenden Ausführungen beziehen sich aber auf Waldcaches, können aber natürlich in anderen Geländeformen zur Anwendung kommen. Auf jeden Fall sollten die Stationen so gewählt werden, dass Cacher ohne Ortskenntnisse und mit veralteten/unvollständigen Karten auch eine Chance haben :-)

Kommen wir zur konkreten Entscheidung: Soll es ein klassischer Multi mit physischen Stationen werden, ein QTA-Multi oder doch eine Letterbox? Jeder Typ hat seine Vor- und Nachteile, der Trick ist, die für das konkrete Gelände am besten passende Lösung zu finden, eine universell gültige Lösung gibt es da nicht.

1. klassischer Multi
Hier werden entlang des Trails Hinweise und/oder Fieldpuzzles versteckt, anhand derer die Cacher sich zum Final vorarbeiten. Die Herausforderung ist hier, eine Reihe von passenden Verstecken zu finden, die zum Einen muggelsicher sind und zum Anderen auch von Cachern unauffällig gesucht und gefunden werden könne, d.h.: ohne dass die nähere Umgebung nach ein paar Wochen aussieht wie ein Spielplatz von Wildschweinen. Baumstümpfe sind hier oft die erste Wahl, aber auf die Dauer auch langweilig. Wählt sie daher mit Bedacht aus und achtet darauf, dass in 10-20 Meter Umkreis kein anderer Stumpen steht, das klingt leichter als es ist ;-) Ansonsten: haltet Ausschau nach abwechslungsreicheren und vor allem eindeutigen Verstecken. Wenn der Behälter an einem Baum versteckt sein soll: Nehmt den einzelnen Nadelbaum in 20 Meter Umkreis, die einzige Birke oder die knorrige Eiche. Ein Standrohr oder sonstige metallische Objekte sind natürlich ein Glücksfall, weil eindeutig und mittels Magneten bestückbar. Am besten vertraut Ihr Eurem Instinkt. Und wenn dieser Euch sagt, dass es schwierig wird, eindeutige, wenig invasive Verstecke an den entscheidenden Stellen zu finden, ist vielleicht Möglichkeit Nummer 2 die bessere:

2. QTA-Multi
QTAs haben einen sehr großen Vorteil: Sie sind dauerhaft. Schilder, Infotafeln, Wegesteine, Felsen, Bänke – das alles existiert in der Regel viele Jahre und ändert sich in der Zeit nicht. Auch hier liegt die Herausforderung darin, die Stages so auszuwählen, dass die Routenführung schlüssig bleibt. Und natürlich muss das ganze eindeutig sein: Nicht jeder kann eine Linde von einer Buche unterscheiden, vor allem im Winter. Eichen hingegen sind anhand der Blattform und der herumliegenden Eicheln leichter zu identifizieren, Birken sowieso.  Wenn es Dinge zu zählen gibt, überlegt kurz, ob die Frage auch wirklich präzise formuliert ist, siehe auch das Eingangsbeispiel im Artikel Pro Checker. Quersummen sind auch ein beliebter Stolperstein, gebt an, ob die einfache oder eine iterierte Quersumme gemeint ist. Verlasst Euch nicht auf den gesunden Menschenverstand, es wurden schon Cacher erblickt, die mit falschen Koordinaten und ziemlich ratlos mitten auf einem Acker standen. Auch bei QTAs gilt: Abwechslung bewahren, an jeder Station Kilometerangaben oder Telefonnummern – am Ende noch immer dieselben – abzulesen, ist auf die Dauer auch nicht wirklich spannend. Natürlich kann man auch QTA- und klassische Multielemente kombinieren, was interessante Konstellationen ermöglicht. Wer seinen Suchern aber wirklich etwas bieten möchte, sollte sich überlegen, eine LBH auszulegen. Aber das ist eine andere Geschichte namens (QTA-)Multi oder Letterbox? Teil 2: die Letterbox.

Bis dahin: Bis bald im Wald und happy Ownering!