Multicaches im Fokus

Exakt ein Cache in diesem Waldstück - auf dem Weg zur nächsten Stage

Multicaches, liebevoll auch Multis genannt, sind derzeit – wie eigentlich alles außer Tradis und Events – auf dem absteigenden Ast, jedenfalls in Bezug auf Publishzahlen. Multis sind doof scheint der Konsens zu sein. Warum soviel Mühe für einen einzigen Cache machen, wenn ein paar Tradis es auch tun und zudem noch mehr Funde generieren? Die Antwort ist einfach: Multis machen einfach Spass. Gut, wie bei fast allen anderen Cachetypen gibt es auch hier Spreu und Weizen, Licht und Schatten. In diesem Artikel verfolge ich einen gewagten Ansatz: Weiterlesen

…um Orte zu bedosen, die noch nie zuvor ein Mensch bedost hat

Der Frühling naht, bald erwacht die Natur und mit ihr auch bei dem einen oder anderen Owner der Drang, die Cachelandschaft ein wenig zu bereichern :-) Doch oh Schreck, oh Graus, wie sieht die Karte denn bloss aus :shocked: Im Naherholungsgebiet drängen sich die Mikrotradis am Wegesrand, dazwischen ploppen immer wieder vertikale Leitplanken auf, entlang der Wald- und Feldwege schlängeln sich Trails und Hunderunden, das Rudel von Ratehaken rund um Cacherborn muss ja auch irgendwo untergebracht worden sein und dieser Multi dahinten blockiert die Dosenberger Mülldeponie. Und in der Innenstadt muss man es gar nicht erst versuchen :o Weiterlesen

Geocaching zu altmodisch für die Generation Facebook?

Irgendwie ist gerade ein wenig die Luft raus aus unserem Hobby, die Publishzahlen sinken und die Besucherzahlen vieler Caches folgen diesem Trend. Noch vor drei Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass ein neuer, nicht allzu kniffliger Cache länger als 24 Stunden ungesucht bleibt, ganz gleich, wie jwd der liegt, irgendwer hat sich damals – zur Not auch mit Taschenlampe – nach Erhalt der Publishmails gleich auf die Socken gemacht. Heute hingegen ist es durchaus nicht unüblich, dass ein Cache erst einen Tag nach dem Publish erstmalig gefunden wird. Wie kommt das? Weiterlesen

er, der nicht gewählt werden darf

Ist Euch das schon einmal passiert? Es ist ein sonniger Tag in der Dosendorfer Heide, die Vöglein zwitschern, auf den Wegen ringeln sich die Nattern, die Frösche quaken, die Grillen zirpen und ein warmer Wind streicht über die Natur: Es ist Geocachingzeit. Doch dann geschieht es: Die Vögel verstummen, eine Wolke schiebt sich vor die Sonne, der Wind wird zu einem eisigen Hauch und Furcht kriecht in das tapfere Cacherherz: Dose nicht gefunden :shocked: – Dieser Moment kommt – zum Glück oft weniger dramatisch – in jeder Geolaufbahn mindestens einmal. Weiterlesen

Der Cacher, das unbekannte Wesen

Das schicksalhafte Geojahr 2016, zu dessen Ende wieder einmal das Ende des Geocachings ausgerufen wurde, ist nun schon seit über 50 Tagen vergangen, die letzten Artikel über sinkende Publishzahlen und Cachequalität sind geschrieben. Wenden wir uns also den Neuerscheinungen zu, um zu sehen, wie die Community denn so im Februar 2017 tickt. Weiterlesen

Sechs Geo-Thesen im Jahre 2017

Ein anderer möglicher Titel dieses Beitrages hätte auch die romantische Verklärung des Geocachens sein können, denn Geocachen, dieses seltsame Hobby, vereint viele, viele Ansichten über den richtigen oder den einzig richtigen Weg in sich. Die Grundlage des Geocachens sind die Richtlinien der jeweiligen Plattform, und da gibt es schon teilweise erhebliche Unterschiede, bei Opencaching gibt es zum Beispiel keine Abstandsrichtlinie. Im Laufe der Zeit haben sich trotzdem einige Ansichten und Meinungen herauskristallisiert, die im Laufe der Zeit einem teilweise dramatischen Wandel anheim gefallen sind und auf die ich hier eingehen möchte: Weiterlesen

das Geojahr 2017 – erste Zwischenbilanz

Der Januar ist geschafft und die Geowelt ist immer noch nicht untergegangen, also ist es an der Zeit, die ersten Wochen des Jahres Revue passieren zu lassen, denn es sind doch einige Dinge passiert, die darauf hindeuten, dass sich die Szene im Wandel befindet bzw. alles gar nicht so finster ist, wie oft angenommen wird :-)  In der Tat beschäftigt sich der bloggende Teil der Community seit dem Jahreswechsel doch vermehrt mit Cache(r)qualität, eindeutig ein positives Zeichen. Weiterlesen

ein paar Worte zu Wohngebietscaches

Geocachen ist für mich nach wie vor eine Freizeitakivität, die in der freien Natur stattfindet, Stadtcaches müssen eigentlich aufgrund der ganz anderen Bedingungen auch anderen Anforderungen genügen, tun sie aber eher selten. In reinen Wohngebieten sind die Anforderungen sogar höher, um Konflikte mit Anwohnern zu vermeiden. Wie sieht so etwas nun in der Praxis aus? Die folgenden Snippets sind  sinngemäß(damit das Listing nicht ergooglebar ist) aus einem realen Cachelisting entnommen:
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Was wäre wenn wir keine Geocacher wären, sondern…

…Hobbyköche? Nein, es geht nicht darum, dass zuviele Köche den Brei verderben. Eher darum, das sonderbare Verhalten von Dosensuchern einmal von außen zu reflektieren :-) Also, wie würde die Hobbyküchenlandschaft sich darstellen, wenn die Geocacher das GPS-Gerät gegen den Kochlöffel austauschten? Da gibt es zunächst einmal eine Aufbruchphase, Süppchen werden gekocht, einige Köche tun sich zusammen, um köstliche, mehrgängige Menüs zu erschaffen. Andere spezialisieren sich auf Salate, wieder andere machen Sandwiches in allen möglichen Variationen. Weiterlesen

Die Wiederentdeckung des Geocachens

Vor einigen Tagen machte das Gerücht(?) die Runde, dass Groundspeak in Zukunft Powerowner ein wenig ausbremsen möchte. Heute nun legt Groundspeaks Hausblog nach mit dem Artikel Ten tips for a tip-top geocache. Der Beitrag enthält im Grunde genommen nichts neues für den engagierten Owner. Hervorgehoben wird die Beständigkeit als positive Eigenschaft von Caches. Weiterlesen