der Lohn der ganzen Mühe?

Heute las ich bei den Blümchen einen Beitrag zum Themenkomplex Owner und Groundspeak. Es ist ja nun einmal so, dass Groundspeak ein Unternehmen ist, das natürlich auch Gewinne erwirtschaften will. Die Inhalte von geoaching.com werden bekanntermaßen von den Cachern eingestellt. Zum Einen natürlich von den Ownern, die ihre Cachelistings hochladen und zum Anderen von den Cachern, die diese Caches loggen. Ohne die Owner würde das ganze Geschäftmodell von Groundspeak natürlich nicht funktionieren und die Blümchen fragten sich jetzt, warum Groundspeak nichts tut, um die Mühen der Owner zu honorieren. Dazu werden auch noch ein paar Vorschläge gemacht, die aber bestimmt nicht massentauglich sind, von einer einjährigen Gratis-PM einmal abgesehen – da hätte ich nichts gegen ;-) Aber muss Groundspeak uns Owner denn wirklich belohnen? Weiterlesen

Warum sich DNFs immer lohnen

Nein, das so schon vorm Verschwinden der Dose so aus

Vor einigen Tagen befasste ich mich mit der Unlust mancher Cacher, einen DNF oder gar einen NM :eek: zu loggen. In der Tat ist das Thema Logfäule ein Dauerbrenner nicht nur hier, sondern auch in anderen Teilen der Community. Besagter Beitrag wurde bei Cachefrequenz besprochen und dort wurde noch einmal das Standardargument contra DNF wiederholt: Wenn ich weiss/vermute, dass der Cache noch da ist logge ich keinen DNF. Das scheint ein breiter Konsens zu sein, auch wenn einige Cacher trotz aller Sicherheit dann noch diskret beim Owner nachfragen ;-) Ich werde im folgenden ein paar der Praxis entnommene Fälle durchdeklinieren, aus denen folgt, dass ein DNF/NM durchaus angebracht ist. Weiterlesen

Unterlassene Logleistung – egal?

Sommerzeit ist Ferienzeit und Ferienzeit ist Cachingzeit. Ob man nun als Local endlich mal tagesausfliegend die Homezone erweitert oder einfach mal in einer anderen Gegend Deutschlands cachen geht, die Fundzahlen ziehen in den Sommermonaten – Schietwetter hin oder her – in den tourismusaffinen Gegenden an. Für uns als Owner ist das ja auch gut, Caches sollen schließlich gefunden werden und ein wenig Abwechslung in den Logs tut ja auch mal ganz gut, wenn zum Beispiel Später mehr von einem bis dato unbekannten Nick geloggt wird oder wir lesen können, dass Bayern-Franzl (Name erfunden) diese Dose als eine von 352 währen des Ostseeurlaubes gefunden hat und sich vielmals für das Einheitslog entschuldigt :cool: Weiterlesen

(QTA-)Multi oder Letterbox? Teil 1: der Multi

Soll hier wirklich nur ein Tradi hin?

Da das Ende des Geocachens sich offenbar noch ein wenig verzögert, können geneigte Owner jetzt die Gelegenheit nutzen, mal etwas anderes als den 37. Statistiktradi oder den 99.  Hach-wie-bin-ich-schlau-Mysterypetling an einer beliebig uninteressanten freien Stelle auf der Karte zu verstecken. Verstecken wohlgemerkt, kein 30-Minuten-Ich-steige-am-Bahnhof-um-Event neben dem Bahnhofsklo, sondern einen Cache, von dem die Community mehr hat als ein schnödes +1. Die Rede ist natürlich(mal wieder) von Mehrstationencaches, also Multis oder IIIer-Letterboxen. Nun ist es aber so, dass diese Cachesorten einiges mehr an Vorbereitung erfordern, auf der anderen Seite aber auch sowohl Ownern als auch Suchenden – jedenfalls denen, die mehr als 200 Meter Wegstrecke für einen Cache in kauf nehmen – wesentlich mehr Erlebnis bieten kann. Überspringen wir einfach die ersten Schritte: Wir haben einen schönen (Rund-)Weg durch den Wald gefunden und machen uns an die konkrete Umsetzung. Es muss natürlich kein Wald sein, die folgenden Ausführungen beziehen sich aber auf Waldcaches, können aber natürlich in anderen Geländeformen zur Anwendung kommen. Auf jeden Fall sollten die Stationen so gewählt werden, dass Cacher ohne Ortskenntnisse und mit veralteten/unvollständigen Karten auch eine Chance haben :-)

Kommen wir zur konkreten Entscheidung: Soll es ein klassischer Multi mit physischen Stationen werden, ein QTA-Multi oder doch eine Letterbox? Jeder Typ hat seine Vor- und Nachteile, der Trick ist, die für das konkrete Gelände am besten passende Lösung zu finden, eine universell gültige Lösung gibt es da nicht.

1. klassischer Multi
Hier werden entlang des Trails Hinweise und/oder Fieldpuzzles versteckt, anhand derer die Cacher sich zum Final vorarbeiten. Die Herausforderung ist hier, eine Reihe von passenden Verstecken zu finden, die zum Einen muggelsicher sind und zum Anderen auch von Cachern unauffällig gesucht und gefunden werden könne, d.h.: ohne dass die nähere Umgebung nach ein paar Wochen aussieht wie ein Spielplatz von Wildschweinen. Baumstümpfe sind hier oft die erste Wahl, aber auf die Dauer auch langweilig. Wählt sie daher mit Bedacht aus und achtet darauf, dass in 10-20 Meter Umkreis kein anderer Stumpen steht, das klingt leichter als es ist ;-) Ansonsten: haltet Ausschau nach abwechslungsreicheren und vor allem eindeutigen Verstecken. Wenn der Behälter an einem Baum versteckt sein soll: Nehmt den einzelnen Nadelbaum in 20 Meter Umkreis, die einzige Birke oder die knorrige Eiche. Ein Standrohr oder sonstige metallische Objekte sind natürlich ein Glücksfall, weil eindeutig und mittels Magneten bestückbar. Am besten vertraut Ihr Eurem Instinkt. Und wenn dieser Euch sagt, dass es schwierig wird, eindeutige, wenig invasive Verstecke an den entscheidenden Stellen zu finden, ist vielleicht Möglichkeit Nummer 2 die bessere:

2. QTA-Multi
QTAs haben einen sehr großen Vorteil: Sie sind dauerhaft. Schilder, Infotafeln, Wegesteine, Felsen, Bänke – das alles existiert in der Regel viele Jahre und ändert sich in der Zeit nicht. Auch hier liegt die Herausforderung darin, die Stages so auszuwählen, dass die Routenführung schlüssig bleibt. Und natürlich muss das ganze eindeutig sein: Nicht jeder kann eine Linde von einer Buche unterscheiden, vor allem im Winter. Eichen hingegen sind anhand der Blattform und der herumliegenden Eicheln leichter zu identifizieren, Birken sowieso.  Wenn es Dinge zu zählen gibt, überlegt kurz, ob die Frage auch wirklich präzise formuliert ist, siehe auch das Eingangsbeispiel im Artikel Pro Checker. Quersummen sind auch ein beliebter Stolperstein, gebt an, ob die einfache oder eine iterierte Quersumme gemeint ist. Verlasst Euch nicht auf den gesunden Menschenverstand, es wurden schon Cacher erblickt, die mit falschen Koordinaten und ziemlich ratlos mitten auf einem Acker standen. Auch bei QTAs gilt: Abwechslung bewahren, an jeder Station Kilometerangaben oder Telefonnummern – am Ende noch immer dieselben – abzulesen, ist auf die Dauer auch nicht wirklich spannend. Natürlich kann man auch QTA- und klassische Multielemente kombinieren, was interessante Konstellationen ermöglicht. Wer seinen Suchern aber wirklich etwas bieten möchte, sollte sich überlegen, eine LBH auszulegen. Aber das ist eine andere Geschichte namens (QTA-)Multi oder Letterbox? Teil 2: die Letterbox.

Bis dahin: Bis bald im Wald und happy Ownering!

 

Caches in Naturschutzgebieten verstecken

Mitten im NSG, der Schatz ist nahe…

Schon vor einiger Zeit, als das Thema Angelcaches noch das Geo-Feuilleton bevölkerte, wurde  im Geoclub eine interessante These aufgestellt: Für manche Gebiete sind B****** Caches so ziemlich die einzige Möglichkeit vernünftige Caches auszulegen. Denke da insbesondere an NSGs oder Nationalparks, wo man gezwungen ist auf den Wegen zu bleiben. (Quelle: Geoclub, * von mir) Die Frage, ob Angelcaches vernünftige Caches darstellen einmal beiseitelassend, stellt sich die Frage, was für Möglichkeiten es überhaupt gibt, Caches guidelinekonform in Naturschutzgebieten zu verstecken :???: Weiterlesen

ein Geburtstagscache für Dosen-Dieter

Unser Freund Dosen-Dieter feiert demnächst seinen 50. Geburtstag. Ihm zu Ehren haben wir diesen Cache gelegt, bitte lasst Dosen-Dieter den FTF. Wahlweise feiert Dosen-Dieter auch seinen zehntausendsten Fund, sein zehnjähriges Cacherjubiläum, silbene Hochzeit oder sonst etwas. Der Kreativität für das Finden eines Anlases sind bei solchen Jubiläumscaches ähnlich wie bei Events kaum Grenzen gesetzt. Allen Caches gemein ist, dass die geehrte Person zum Anlass des Jubiläums einen FTF geschenkt bekommt. Die Bandbreite der für diesen Cache gelegten Caches geht vom zu Ehren des Jubilars extra gespülten Gurkenglases samt Logstreifen, der dann zum FTF-Tradi wird(dabei mag man sich gar nicht vorstellen, was der Owner für Personen auslegt, die er nicht mag)  bis hin zu Multis, manchmal sogar themenspezifischen Mysteries oder Multis oder gar LBHs. Das wichtigste ist allerdings das Sicherstellen des FTFs. Hier gibt es mehrere Strategien, einige sind Vabanquespiele, andere sind unfein und dauf die naheliegendste Variante kommt so gut wie niemand ;-) Weiterlesen

Cacherecycling – neues Spiel in alten Dosen?

Lost Place oder auch Lost Cache?

Wer kennt sie nicht die, Reloaded-Dosen? Ein Cache wurde gemuggelt, vom Owner verkommen  gelassen oder musste aus anderen Gründen archiviert werden. Nun gibt es aber Locations, die Caches magisch anzuziehen scheinen und die dann eine der besagten Reloaded-Dosen verpasst bekommen. Ebenso gibt es Caches, die nach ihrer Archivierung weiterhin physisch vor Ort sind und dann unter einem neuen GC-Code reaktiviert werden, was eine besondere Art der Adoption darstellt. Betrachten wir zunächst die wesentlich häufigeren Reloaded-Caches. Diese werden in der Regel vom Owner des vorherigen Caches gelegt, nachdem der Alte seinen Weg ins Archiv gehen musste. Die Gründe für die Auflage so eines Legacycaches können vielfältig sein, sei es eine besonders zeigenswerte Location, ein gutes vorhandenes Versteck vor Ort, oder… dass da wieder Platz ist ;-) Weiterlesen

Das Ende der Fahnenstange

In meinem letzten Beitrag befasste ich mich mit Schäden im Zusammenhang mit Klettercaches und den Reaktionen der Community auf diese. Gestern nun wurde ich auf merkwürdige Vorkommnisse in der lokalen T5-Szene aufmerksam gemacht. Der Übersichtlichkeit halber verwende ich im Folgenden Pseudonyme, die natürlich nichts mit den realen Nicknames zu tun haben: Wir erinnern uns: Der Owner Anton eines T5-Multis merkte nach den ersten Funden dieses Multis kritisch an,dass es mittlerweile Schäden an den Bäumen gibt und drohte bei fortgesetztem Fehlverhalten Archivierung an. Gestern nun machte Anton einen FTF bei einem Kletterache von Bernhard. Das ist zunächst einmal nichts ungewöhnliches. Allerdings folgte danach eine Note von Cäsar, die Anton die Nichtverwendung eines Kambiumschoners und daraus resultierend Beschädigungen am Baum vorwarf, also ziemlich genau das, was Anton selbst bei seinem eigenen Cache kritisch anmerkte. Zudem verzichtete Cäser darauf, die Cachesuche fortzusetzen: Weiterlesen

das Schweigen im Walde

T5er sind offenbar stark im kommen, ob nun der klassische Baumtradi, die nicht ganz so klassische verikale Leitplanke, die Angelcaches oder erfreulicherweise auch anspruchsvollere Klettermultis oder gar -letterboxen, der Trend geht nach oben. Ob es nun darum geht, das Hobby mit einem neuen Kick wiederzubeleben oder ob es nur eine Modeerscheinung ist, sei mal dahingestellt. Dem Trend folgend drehen sich auch viele Diskussionen in den einschlägigen Foren um T5-Themen, nicht alle neu, nicht alle rein T5-spezifisch, aber sie sind gerade trending. Weiterlesen

Trend: T5er für alle, die keine T5 können

Special Tool Draisine required?

Wie das Geocachinghandbuch neulich vermeldete, sind T5-Caches auf dem aufsteigenden Ast. Neben dem wirklich klasse gewählten Beitragstitel wird dort auch auf die Motivation des T5ens eingegangen und darauf, dass T5er immer mehr werden. Im Vergleich zur Gesamtzahl gelegter Caches ist deren Anzahl zwar immer noch recht überschaubar, aber dennoch steigend. Wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, habe ich gewisse  Probleme mit T5-Caching, bzw. einer Untergruppe davon ;-) Es ist nicht so, dass ich den Ärger übers Mitloggen nicht nachvollziehen kann, aber manchmal scheinen mir einige(nicht alle) T5-Owner doch recht abgehoben zu sein :???: Nun, seit einiger breitet sich neben den vertikalen Leitplanken noch eine andere, von echten Kletterern nicht ganz so geschätze Cachesorte aus: Die Rede ist von Angelcaches, bei denen die Dose oder weniger bequem vom Boden aus geangelt werden kann. Diese sind sehr oft als T5 gelistet, und das finde ich schon interessant, denn dafür gibt es keinen logischen Grund. Na gut, es gibt einen, aber dazu später mehr ;-) Weiterlesen