ein Geburtstagscache für Dosen-Dieter

Unser Freund Dosen-Dieter feiert demnächst seinen 50. Geburtstag. Ihm zu Ehren haben wir diesen Cache gelegt, bitte lasst Dosen-Dieter den FTF. Wahlweise feiert Dosen-Dieter auch seinen zehntausendsten Fund, sein zehnjähriges Cacherjubiläum, silbene Hochzeit oder sonst etwas. Der Kreativität für das Finden eines Anlases sind bei solchen Jubiläumscaches ähnlich wie bei Events kaum Grenzen gesetzt. Allen Caches gemein ist, dass die geehrte Person zum Anlass des Jubiläums einen FTF geschenkt bekommt. Die Bandbreite der für diesen Cache gelegten Caches geht vom zu Ehren des Jubilars extra gespülten Gurkenglases samt Logstreifen, der dann zum FTF-Tradi wird(dabei mag man sich gar nicht vorstellen, was der Owner für Personen auslegt, die er nicht mag)  bis hin zu Multis, manchmal sogar themenspezifischen Mysteries oder Multis oder gar LBHs. Das wichtigste ist allerdings das Sicherstellen des FTFs. Hier gibt es mehrere Strategien, einige sind Vabanquespiele, andere sind unfein und dauf die naheliegendste Variante kommt so gut wie niemand ;-) Weiterlesen

Cacherecycling – neues Spiel in alten Dosen?

Lost Place oder auch Lost Cache?

Wer kennt sie nicht die, Reloaded-Dosen? Ein Cache wurde gemuggelt, vom Owner verkommen  gelassen oder musste aus anderen Gründen archiviert werden. Nun gibt es aber Locations, die Caches magisch anzuziehen scheinen und die dann eine der besagten Reloaded-Dosen verpasst bekommen. Ebenso gibt es Caches, die nach ihrer Archivierung weiterhin physisch vor Ort sind und dann unter einem neuen GC-Code reaktiviert werden, was eine besondere Art der Adoption darstellt. Betrachten wir zunächst die wesentlich häufigeren Reloaded-Caches. Diese werden in der Regel vom Owner des vorherigen Caches gelegt, nachdem der Alte seinen Weg ins Archiv gehen musste. Die Gründe für die Auflage so eines Legacycaches können vielfältig sein, sei es eine besonders zeigenswerte Location, ein gutes vorhandenes Versteck vor Ort, oder… dass da wieder Platz ist ;-)

Der erstgenannte Grund ist ein guter Grund, Geocaching ist hauptsächlich Location, Location, Location. Das Ehrenmal im Wald, die verträume Rosenbrücke, der alte Bunker oder der Findling in der Heide, alles Dinge, die nicht unbedingt im Reiseführer stehen und die sicherlich gerne von Geocachern aufgesucht werden, gerne auch ein zweites Mal. Zwar kann man auch einfach so dorthin, aber wenn ein Cache lockt, gehen die meisten von uns doch lieber dahin :-)

Der Übergang zu Grund Nummer 2 – ein gutes Versteck – sind fließend. Der Eichenrest beim Ehrenmal, die Unterkonstruktion der Brücke oder eine Nische in der Bunkerwand, das alles sind hervorragend geeignete Verstecke, die für geübte Cacher problemlos machbar sind und auch Spass machen, weil sie gut in die Umgebung eingepasst sind. Es muss natürlich nicht immer derselbe Owner aktiv werden, manchmal wir die freie Stelle von einem Cacher wiederverwendet, der diese spezielle Location auch zu schätzen weiss und die Aufgabe, die Location zu zeigen, übernommen hat.

So, jetzt kommt das Aber: Wenn die spezielle Location schon einmal gemuggelt wurde, eben weil unter der Rosenbrücke nicht nur Cacher, sondern auch Kinder herumkraxeln, besteht eine gewisse Gefahr, dass auch der Legacycache über kurz oder lang verschwindet. Hier in der Region gibt es in der Tat eine Brücke, die schon mehrere Caches(von verschiedenen Ownern) gesehen hat, die allesamt der Muggelei anheim gefallen sind, wobei der aktuelle Cache mit einem Jahr schon ziemlich lange durchhält und offenbar ziemlich muggelsicher gelegt wurde. Auch kann es sein, dass Caches in diesem Gebiet einfach nicht mehr ausgelegt werden dürfen, zB. weil ein neues Naturschutzgebiet ernannt wurde oder der Grundstückseigentümer keine Caches mehr duldet. Das solltet Ihr im Hinterkopf halten, wenn Ihr einen Nachfolger auslegt. Übrigens ebenso wenn Ihr ein gänzlich unbedostes Gebiet auf der Karte findet, hier kann es sein, dass dort aus den oben genannten oder anderen Gründen keine Caches mehr gelegt werden können.
Kommen wir zum dritten Grund, der kurz abgehandelt werden kann: Wenn eine freie Stelle auf der Karte der einzige Grund ist, dort einen Cache zu legen, muss dort nicht unbedingt ein Cache hin, An der Telefonzelle, zweiter Versuch ist ebenso wie Dingensdorfer Straße Reloaded oft genug reines Statistikfutter, ein Mikro an einem belanglosen Ort, der einen archivierten Mikro an einem belanglosen Ort ersetzt, +1 sozusagen ;-)Eine etwas andere Art von Nachfolgern stellen reanimierte Caches dar: Dosen, die irgendwann einmal archiviert wurden und immer noch vor Ort befindlich sind, weil der Owner es aus irgendwelchen Gründen nicht geschafft hat, die Dose zu entsorgen oder schlicht und einfach das Prinzip Fire and forget durchgezogen hat, also nach dem Publish jegliches Interesse an dem Cache verloren hat, kurz: keinen Bock hat. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist die Dose wirklich hinüber(was bei einer Zwangsarchivierung bei ausbleibender Wartung der Fall ist). Oder der Archivierungsgrund war lediglich ein volles Logbuch, das in niederträchtiger Weise von niemanden ersetzt wurde :x Im ersten Fall sollte man von einer Reaktivierung absehen und – quasi als Bonus – den Geomüll einfach entsorgen, wenn man darüber stolpert, Beschwerden des Ex-Owners sind da nicht zu erwarten :p Im zweiten Fall kann man mit einmal auswischen und einem neuen Logbuch ohne großen Aufwand einen neuen Cache auslegen, der allerdings auch wieder Statistikfutter in Reinkultur ist: Selber Ort, selbe Dose, nicht wirklich spannend… dass der Vorgängercache kein Knaller war, erschließt sich auch aus der Tatsache, dass der Owner sich nicht weiter um das Teil bemüht hat, Verhinderung ist in den seltensten Fällen der Grund, und für gute Caches von Ownern, die wirklich nicht mehr können, findet sich in der Regel auch ein engagierter Cachepate – ein Zeichen dafür, dass die Community durchaus mehr kann, als FTFs zu jagen und sich über alles mögliche zu zanken :-)

In diesem Sinne: Bis bald im Wald und happy hunting :-)

Das Ende der Fahnenstange

In meinem letzten Beitrag befasste ich mich mit Schäden im Zusammenhang mit Klettercaches und den Reaktionen der Community auf diese. Gestern nun wurde ich auf merkwürdige Vorkommnisse in der lokalen T5-Szene aufmerksam gemacht. Der Übersichtlichkeit halber verwende ich im Folgenden Pseudonyme, die natürlich nichts mit den realen Nicknames zu tun haben: Wir erinnern uns: Der Owner Anton eines T5-Multis merkte nach den ersten Funden dieses Multis kritisch an,dass es mittlerweile Schäden an den Bäumen gibt und drohte bei fortgesetztem Fehlverhalten Archivierung an. Gestern nun machte Anton einen FTF bei einem Kletterache von Bernhard. Das ist zunächst einmal nichts ungewöhnliches. Allerdings folgte danach eine Note von Cäsar, die Anton die Nichtverwendung eines Kambiumschoners und daraus resultierend Beschädigungen am Baum vorwarf, also ziemlich genau das, was Anton selbst bei seinem eigenen Cache kritisch anmerkte. Zudem verzichtete Cäser darauf, die Cachesuche fortzusetzen: Weiterlesen